Schon seit einigen Jahren ist bekannt, das die gesetzliche Rente immer weiter sinken wird. Durch den demografischen Wandel ist das gesamte Rentensystem starken Belastungen ausgesetzt. Zudem werden in der Zukunft immer weniger jüngere Erwerbstätige in das Rentensystem einzahlen. So wird für viele Menschen im Alter daraus eine prekäre finanzielle Situation entstehen und die Mehrheit dieser Menschen sieht ihrem Ruhestand mit negativen Gefühlen entgegen. Um bereits in jüngeren Jahren für das Alter vorzusorgen und dann den Lebensstandard halten zu können, werden die unterschiedlichsten privaten Vorsorgelösungen angeboten. Zu diesen Vorsorgelösungen gehört auch die Riester-Rente.

Während vor einigen Jahren noch der Abschluss der Riester-Rente hoch im Kurs bei vielen Berufstätigen stand, möchten sich heute nur noch lediglich neun Prozent aller Berufstätigen ihre Altersvorsorge mit einer Riester-Rente aufbauen. Bei den meisten Menschen, welche eine Riester-Rente abschließen möchten oder bereits abgeschlossen haben, stand die staatliche Förderung über die Zulagen und die Steuervorteile der Riester-Rente bei dieser Entscheidung im Vordergrund. Was viele Menschen dabei jedoch nicht beachtet haben ist, das diese Zulagen und die Steuervorteile der Riester-Rente an Bedingungen geknüpft ist. Daneben macht auch das eine oder andere Detail des Vertrages die Riester-Rente für viele Menschen heute sehr unattraktiv.

Das aktuelle Zinstief betrifft nicht nur die Riester-Rente

Aktuell, im Juni 2015, haben etwa 16 Millionen Menschen eine Riester-Rente. Das sind lediglich zwei Prozent mehr als im vergangenen Jahr. In Anspruch nehmen könnten jedoch aktuell mehr als 32 Millionen Beschäftigte. Aktuell wird jede fünfte Riester-Rente jedoch gar nicht bespart. So ist die flächendeckende Verbreitung der staatlich geförderten zusätzlichen Altersvorsorge aktuelle nicht erreicht. Etwa 30 Prozent aller Arbeitnehmer betreiben somit weder eine betriebliche noch eine geförderte private Vorsorge mit einer Riester-Rente. Auch das aktuelle Zinstief der Europäischen Zentralbank ist ein Problem auch für die Riester-Rente. Je länger dieses Zinstief anhält, umso unwahrscheinlicher ist es für viele Sparer, das sich mit einem Riester-Renten Vertrag der Rückgang in der gesetzlichen Rente auffangen lässt. Die Koalition stellt allen Sparern mit der Riester-Rente ein Sicherungsniveau von gesetzlicher Rente plus Riester-Rente Zahlungen von 50 bis 51 Prozent in Aussicht. Damit meint die Koalition 50 bis 51 Prozent vom Durchschnittseinkommen eines Arbeitsnehmers, welcher 45 Jahre gearbeitet hat und ein Durchschnittseinkommen erzielt. Viele der Sparer in eine Riester-Rente halten diese Vorhersagen der Koalition jedoch als sehr kühn, vor allen Dingen, wenn der Zinstief auch weiterhin anhält.

Da auch alle anderen Formen der Vorsorge und der Kapitalanlage unter den kleinen Zinsen leiden, muss es den Arbeitnehmern viel einfacher gemacht werden, alle Formen der Riester-Rente vergleichen zu können. Und auch die Kosten bei einer Riester-Rente müssen viel besser vergleichbar gemacht werden. Nur mit einem besseren Wettbewerb aller Anbieter für die Riester-Rente ist die Wahrscheinlichkeit viel größer, das die staatliche Förderung durch die Riester-Rente auch die richtigen Adressaten erreicht.

Lassen sie ihre Riester-Rente prüfen

Über all diese Auswirkungen der Riester-Rente hat der Sozialbeirat der Regierung ein aktuelles Gutachten erstellt. Auch in diesem Gutachten wird auf die niedrigen Zinsen der Europäischen Sozialbank in den meisten Riester-Renten Verträgen hingewiesen wie auch auf die Effektivität der Vorsorge mit einer Riester-Rente.

Wir informieren sie gern über ihre individuell zugeschnittene Riester-Rente. Auch wenn sie schon eine Riester-Rente haben können wir ihnen dabei helfen diese zu optimieren. Kontaktieren sie uns unter: 0355-4866-797